Dienstag, 24. Januar 2017

Wenn du eine Hochzeit fotografierst, muss die Qualität stimmen. Es ist der wichtigste und schönste Tag im Leben des Brautpaares und die Fotos, die du machst werden ihr gesamtes Leben lang als Erinnerung an diesen Tag dienen.

Dabei solltest du in jedem Fall auf eine Vollformat-Kamera setzen, denn hier hast du in jedem Fall eine bessere Qualität der Bilder (es werden mehr Informationen aufgenommen) als bei APS-C Kameras und die Möglichkeit, die Bilder größer und detailreicher entwickeln zu lassen. Die Bildeinstellung solltest du im RAW-Format aufnehmen und wenn du möchtest, zusätzlich noch als JPG, um eine schnellere und kleinere Vorschau-Bibliothek zu erstellen.


Für die Trauung in der Kirche und die spätere Feier empiehlt sich, einen großen Brennweitenbereich abzudecken. Auch die Lichtsärke der gewählten Objektive sollte ausreichend sein, um z.B. in der meist dunkleren Kirche auch ohne Stativ scharfe, kontrastreiche Bilder zu bekommen.
Dafür sind die beiden Varianten des 24-70mm von Nikon und Canon zu empfehlen, sie besitzen eine sehr gute Abbildungsleistung und eine hohe konstante Lichtstärke mit einer durchgängigen Blende von f/2.8, was auch Freihandaufnahmen in eher dunkleren Räumlichkeiten zulässt. Mit der Brennweite von 24-70mm hast du schon einmal einen guten Bereich abgedeckt, mit diesem Objektiv lassen sich auch gut Gruppenbilder der Gäste oder Paarbilder aufnehmen.



Als zusätzliches Objektiv empfiehlt sich, eine höhere Brennweite zu nehmen, wie z.B. bei Nikon das 70-300mm f/4.5-5.6G AF-S IF-ED VR und für Canon das EF 70-200mm f/4 L IS USM. So hast du einen Brennweitenbereich, der sich bis in den Telebereich erstreckt und kannst bei der Hochzeitsfeier auch Momente aufnehmen, die nicht direkt neben dir von statten gehen.

Die Eltern der Braut tanzen gerade verliebt während du das Geschehen am Buffet festhälst? Kein Problem, wenn du diese längere Zoom-Brennweite dabei hast! Du solltest darauf achten, dass dieses Tele-Zoomobjektiv nicht zu schwer ist, damit du diesen langen Arbeitstag auch gut durchhälst, das größere Canon EF 70-200mm f/2.8 L IS USM II ist zwar lichtstärker als sein kleiner Bruder, jedoch mit seinen fas 1.5 kg auch wesentlich schwerer. 


Für Nikon empfohlene Ausrüstung: 

Kamera: Nikon D810 oder Nikon D750 

 

 

Für Canon empfohlene Ausrüstung: 

 



Was gehört noch in die Fototasche?

Als Ergänzung zu diesen Brennweiten kann man sich noch überlegen, ob man Makroaufnahmen (z.B. für die Ringe, den Brautstrauß) benötigt oder ob man eine Portraitlinse (sehr beliebt sind z.b. die 85mm Festbrennweiten) mitnehmen möchte.



Empfohlenes Zubehör

Zusätzlich empfiehlt es sich, einen Blitz (für Nikon oder Canon entsprechend) einzupacken, wenn die Lichtverhältnisse (vor allem bei der Feier später, in der Kirche ist dies meist nicht so gern gesehen) dunkel sind. Ein Blitzaufsatz/Diffusor kann hilfreich sein, um eine gleichmäßigere Ausleuchtung in Innenräumen zu bekommen. 


Außerdem sollte man ein Stativ dabei haben, um z.B. bei den Gruppenaufnahmen der Gäste die Kamera richtig positionieren und einstellen zu können. Da so eine Hochzeit lange dauert und die Kamera ständig einsatzbereit ist, empfiehlt es sich, einen Batteriegriff einzupacken (hier für Nikon und Canon jeweils) damit die Akkuleistung auch deiner Ausdauer mithalten kann. Auch zusätzliche Speicherkarten können von Nutzen sein, denn man will ja nicht in der Aufnahmezahl begrenzt sein.

Mit dieser Ausrüstung ist man in jedem Fall für alle Gelegenheiten, die sich auf einer Hochzeit ergeben, gewappnet.  


erstellt von Isabelle Bommes

Seiten

Powered by Blogger.