Montag, 2. November 2015

7 Tipps für kreative Herbstfotos


Der Herbst ist im vollen Gange und die Bäume zeigen sich von ihrer bunten Seite - Zeit also, dieses Naturereignis mit kreativen Bildern festzuhalten.Wir haben hier ein paar Foto-Tipps zusammengestellt, um dein Auge zu schulen und mehr aus deinen Herbstbildern herauszuholen.

1. Hab deine Kamera immer dabei!

Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur im Herbst. Wenn du wirklich an deinem Können arbeiten willst, solltest du immer eine Kamera dabei haben, um interessante Dinge, die du auf deinen Wegen findest, festhalten zu können.

Egal ob du auf dem Weg zur Arbeit bist oder deinen Freunden einen Besuch abstattest - nimm doch einfach deine Kamera mit, auf dem Weg ergeben sich meist tolle Foto-Motive, z.B. ein schöner Baum, der gerade tolle Farben hat. Wenn du nächste Woche wieder an derselben Stelle vorbei gehst, sind die Blätter vielleicht alle schon abgefallen und du ärgerst dich über die verpasste Chance.

Doch auch wenn du ohne Kamera unterwegs bist, kannst du dein Auge schulen, indem du auf Motivsuche mit deinen Augen gehst und dir überlegst, wie du das bestimmte Subjekt in Szene setzen kannst oder welche Komposition am besten passen würde. Auch das hilft ungemein, dein fotografisches Auge zu schulen.


2. Strukturen und Kontraste 

Der Herbst schafft jedes Jahr aufs Neue ganz eigene Kunstwerke und Kreationen. Achte doch einmal auf das fallende Laub, wie es Muster auf dem Boden bildet. Dabei kommt es vor allem darauf an, von welchen Bäumen die Blätter gefallen sind und welche Farb-Kontraste so entstehen.

Canon EOS 6D, EF 100mm f/2,8L IS Macro   f/2,8, 1/85, ISO 500 © Isabelle Bommes
Oder du nimmst ein einzelnes Blatt heraus, welches sich vom Hintergrund abhebt und so heraussticht. 

Canon EOS 6D, EF 100mm f/2,8L IS Macro   f/2,8, 1/100, ISO 250   © Isabelle Bommes


Auffällig bei diesen beiden Bildern auch, dass sie von oben herab fotografiert sind. Das verschafft einem den Eindruck, als wären es tatsächlich Leinwände eines Künstlers, der die Blätter so positioniert hat. Der ungewöhnliche Blickwinkel gepaart mit der Anordnung der Blättersammlung ergibt ein kreatives Herbstbild.


3. Achte auf Vorder- und Hintergrund! 


Auch bei kreativen Herbstfotos gilt: Ein Bild hat nicht nur ein Subjekt. Bezieh den Hintergrund mit ein, nutze die "Lagerung" verschiedener Ebenen, um mehr Dynamik in deine Bilder zu bringen.




Wenn du z.B. farblich passende Sträucher vor einer Hauswand siehst oder dein Subjekt in anderen Kontext setzen kannst, probier es aus und schau, was es für einen Unterschied macht, wenn du dich nicht nur auf eine gute Vordergrundebene konzentrierst.


4. Schatten und Nebel

Die Sonnenstunden im Herbst sind kürzer als im Sommer. Deshalb lohnt es sich, zu der Zeit nach Schatten Ausschau zu halten. Je nachdem wie das Licht steht, können so ganz abstrakte Muster entstehen, so wie hier auf einer Packstation. 

Canon EOS 6DEF 24-70mm f/2.8L USM II   f/5.6, 1/800, ISO 250   © Isabelle Bommes

Dabei geht es vor allem darum, Neues auszuprobieren, den Blick auf den jährlich wiederkommenden Herbst neu auszurichten und interessante Fotos zu erhalten. Alltägliche Gegenstände und Situationen zeigen sich im neuen Licht, dadurch dass die Tage kürzer sind, braucht man auch nicht so lange zu warten wie im Sommer, um seine Lieblingsschatten einfangen zu können. 


Vor allem mit den Herbstfarben ist der Nebel ein gern gesehenes und fotografiertes Phänomen, dass sich lohnt, festgehalten zu werden.

Canon EOS 7DEF 28-300mm f/3.5-5.6 L USM   300mm, f/5,6, 1/250, ISO 3200   © Isabelle Bommes


In der kälteren Jahreszeit entsteht der meiste Nebel, vor allem in der Nähe von Gewässern. Die Sonneneinstrahlung am Tag lässt das Wasser verdunsten, die Luft kühlt sich abends aber wieder so stark ab, dass das Wasser wieder kondensiert und Nebel entseht.




5. Geh ins Detail! 

Beim Spaziergang im Park findet man immer wieder Möglichkeiten, einzelne Elemente fotografisch zu isolieren und so herauszustellen. 

Canon EOS 5D Mark III, EF 70-200mm f/4L IS USM   |  200mm, f/5, 1/200, ISO 8000   © Isabelle Bommes

Vor allem die herbstlichen Farben sind jetzt gerade schön leuchtend, man kann mit offener Blende ein tolles Bokeh erreichen und den Blick des Betrachters auf spezielle Elemente lenken, wie beispielsweise ein Eichhörnchen am Baum.



Canon EOS 5D Mark III,  EF 24-70mm f/2.8L USM II   f/2.8, 1/250, ISO 100   © Isabelle Bommes





6. Serien erzählen mehr als Einzelfotos

Wenn du bisher noch nicht mit Fotoserien gearbeitet hast, nimm es dir doch einfach mal für den Herbst vor und such dir ein Thema aus was dich interessiert. Das kann alles mögliche sein, Inspiration findest du wahrscheinlich auch auf deinen Spaziergängen, wenn du die Kamera dabei hast. Ein Thema, was wir beispielhaft im Herbstlook für euch aufgegriffen hat, ist die Thematik "Spielplatz", so entsteht ein roter Faden in der Erzählung.



7. Nachtbilder kannst du jetzt schon früher aufnehmen 

Die Tage sind kürzer, die Nächte länger. Geh raus, nimm dein Stativ mit und dann kannst du schon direkt mit Nachtaufnahmen beginnen und brauchst nicht mehr so lange zu warten wie im Sommer.
Also die perfekte Zeit, um sich an die Nachtfotografie zu wagen oder vielleicht einmal Lightpainting auszuprobieren. 


Besonders wenn es verschiedene Lichtquellen gibt, die dein Motiv umgeben, ist es nicht ganz einfach, eine Einstellung zu finden, bei der die Lichter und Tiefen so dargestellt werden, wie du sie siehst, eine perfekte Übung, um mit den verschiedenen Einstellungen deiner Kamera vertraut zu werden. Probier einfach ein wenig aus, verändere die Belichtungszeit und nimm dir Zeit, zu verstehen, wie sich die Änderungen auf dein Bild auswirken.



Fazit: 


Der Herbst bietet die perfekte Gelegenheit, Neues auszuprobieren, sich kreativ auszutoben und verschiedene Foto-Projekte zu realisieren. Hast du noch weitere Tipps, wie man den Herbst für die Förderung der eigenen Kreativität nutzen kann? Was sind deine Lieblingsmethoden? Schreib' sie doch in die Kommentare und lass uns teilhaben.

Und hier kommt noch die Auflistung der genutzten Objektive und Kameras, die ihr auch bei zoomyrentals.de leihen könnt:

Kameras: 
Canon EOS 5D Mark III 
Canon EOS 6D 
Canon EOS 7D 

Objektive: 
Standardobjektive:
Canon EF 24-70mm f/2.8L USM II 
Canon EF 24-105 mm f/4L IS USM 

Tele-Zoomobjektive:
Canon EF 28-300mm f/3.5-5.6L USM 
Canon EF 70-200mm f/4L IS UMS 

Makro-Objektiv:
Canon EF 100mm f/2.8L IS Macro 


erstellt von Isabelle Bommes

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