Freitag, 14. August 2015

3 Tipps zum Fotografieren gegen die Sonne

Das Fotografieren mit natürlichem Tageslicht hat seinen Reiz und auch seine Tücken. Nicht immer gelingt es, bei starkem Sonnenschein, ein beeindruckendes Bild zu machen. Wir zeigen euch in den 3 Tipps, was man beim Fotografieren gegen die Sonne beachten sollte.

 

1. Lichtkanten


Mit Lichtkanten oder den sogenannten„Rim Lights“ kann man einen wirkungksvollen Kontrast um sein Motiv setzten. Somit grenzt man es noch intensiver vom Hintergrund ab. Ob man dabei mit einer sehr offener oder geschlossener Blende arbeitet, ist wie so oft Geschmacksache. Man kann dieses Stilmittel sowohl bei Wolken am Himmel, als auch beim fotografieren einer Person mit dem Rücken zur Sonne einsetzen. Wichtig ist, die Sonne sollte nicht direkt oder frontal in die Kamera scheinen, sondern sich leicht seitlich befinden. Somit kann man gekonnt Lensflares vermeiden. Wie man diese dennoch gekonnt einsetzen kann, zeigen wir in Tipp 3. Meistens ist es erforderlich, fotografiert man nicht im manuellen Modus, eine Belichtungskorrektur nach unten vorzunehmen. Somit wird das Bild etwas abgedunkelt und der Kontrast wird noch stärker hervorgehoben.


 

2. Silhouetten

Eines der beliebtesten Beispiele für Gegenlichtaufnahmen, ist die Silhouette. Sie ist eine geheimnisvolle Art der Fotografie, da sie Details verschwinden lässt und somit dem Betrachter mehr Raum für die eigene Fantasie lässt. Für ein Silhouetten-Motiv sollte das Hintergrundlicht viel heller sein als das Motiv selbst. Man muss also auf den Hintergrund die richtige Belichtung setzen und nicht auf das Motiv. Dabei sollte versucht werden, eine gewisse Unruhe rund um das Hauptmotiv zuvermeiden. Auch hilft es oft, wenn man das Foto bewusst etwas unterbelichtet. Insbesondere das Licht der Morgen-/ oder Abenddämmerung, eignet sich sehr gut für diesen fotografischen Effekt. Durch das wärmere Licht, bietet es eine einzigartige Bildstimmung.


 

3. Lens Flares

Die sogenannten Blendenflecken, wie die Lens Flares bezeichnet werden, kann man mögen oder auch nicht. Es sind unterschiedliche Reflektionen, die durch die Streuung des Lichts in Gegenlichtsituationen im Objektiv entstehen. Je nach Stand der Sonne und der eigenen Position zum Motiv, kann man sie stilvoll im Bild einsetzen. Bei einem natürlichn, leicht verspielten Portrait, können sie eine ganz eigene Bildstimmung erzeugen. Was man wissen muss ist, dass Objektive sehr unterschiedliche Lens Flares erzeugen. Je nach Bauart und optischer Güte der Objektive, können Flares sehr stark oder fast gar nicht auftreten. Man kann sagen, dass günstigere oder auch ältere Festbrennweiten, stärkere Lens Flares erzeugen als moderne und hochwertige Festbrennweiten und Zooms. Das hängt damit zusammen, dass die teureren Objektive höher vergütet sind, manchmal haben sie sogar Linsen die Flares unterdrücken.





erstellt von Patric Böttcher
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