Donnerstag, 3. November 2016

Kostenloses e-Book zum Thema Produktfotografie 


Wir freuen uns, dir heute ein ganz besonderes e-Book vorzustellen, dass auch dir dabei helfen kann, deine Produktfotografie aufs nächstes Level zu bringen. Es stammt aus der Feder vom Fotografen Eberhard Schuy und er stellt es unseren Blog-Lesern kostenfrei zur Verfügung.

Schuy arbeitet in Köln als selbstständiger Werbe- und Industriefotograf für internationale Kunden. Er ist Autor verschiedener Bücher zum Thema Produktfotografie und veranstaltet regelmäßig Workshops und Trainings. Sein Buch "Objektfotografie im Detail" wurde mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt. Als Gastdozent arbeitet er an verschiedenen Hochschulen für Design und Kommunikation.

Worum geht es bei Produktfotografie?

Mit wirkungsvollen Fotoaufnahmen möchte man das jeweilige Produkt möglichst genau und vorteilhaft präsentieren, um es attraktiv in den Augen des potenziellen Käufers zu machen.
Von der Qualität der Aufnahmen hängt mit anderen Worten auch der Verkaufserfolg ab.

Unter diesen Voraussetzungen hat die Produktfotografie ganz bedeutende Aufgaben zu erfüllen. Die wichtigen Regeln, die bei den Aufnahmen unbedingt zu beachten sind, gibt Schuy ausführlich wieder und erklärt sie anschaulich anhand von vielen aus seiner Hand stammenden Bildbeispielen.

Der Ratgeber spricht verschiedene Themen, wie die Ausrichtung der Objekte zueinander, die Wahl der Perspektive und Blickrichtung der Produkte sowie die richtige Beleuchtung an und richtet sich vor allem an Personen, die bereits ein Grundwissen haben, einige praktische Erfahrungen beim Fotografieren gemacht haben und sich nun der Produktfotografie widmen wollen.


 Inhalte des Ratgebers:
  • Ratgeber und Checklisten für einen Musteraufbau zur Produktfotografie
  • Praxistipps: Perfekte Produktbilder zuhause fotografieren
  • Alles Wissenswerte zum Thema Licht, Objektive und Kameraeinstellung
  • Informationen zu Innovationen in der Produktfotografie
  • Objekte für den eigenen Online-Shop fotografieren

Hier geht es zum Download des kostenlosen e-Books Quelle: http://www.wenz.de/produktfotografie-tutorial-und-tipps/  



Wir finden: Ein auf den Punkt gebrachtes e-book, das alle wichtigen Aspekte der Produktfotografie beleuchtet und praxisnahe Beispiele gibt - auch für das eigene Studio zu Hause. 



Montag, 17. Oktober 2016

Blogger gesucht - jetzt bewerben

Auf der Suche nach dem passenden Fotoequipment für deinen Blog?

Fotografierst du gerne und hast einen Blog, eine Fanpage oder bist auf anderen Social Media Kanälen präsent? Dann würden wir dich gerne dazu einladen, unseren Service unter die Lupe zu nehmen und darüber einen offenen und ehrlichen Erfahrungsbericht zu schreiben.
Wenn du ausgewählt wirst, erhälst du von uns eine Gratis-Miete von 3 Tagen, um unseren Service kennen zu lernen und eine Kamera oder Objektiv deiner Wahl auszuleihen.

Teste und berichte!

Nimm im Erfahrungsbericht kein Blatt vor den Mund. Schreib offen und ehrlich, was du über unseren Verleihservice, das Angebot, das Equipment, unseren Kundenservice etc. denkst, ob deine Erwartungen erfüllt worden sind und natürlich auch, was du besser machen würdest bzw. was dir gefehlt hat! Nur mit deiner ehrlichen Meinung können wir unsere Produkte und auch unseren Service weiter verbessern!

So kannst du dich bewerben:

Schick uns eine Mail mit dem Betreff "Blogbericht" mit Link zu deinem Blog an info@zoomyrentals.de und verrate uns, warum du unseren Service kennen lernen möchtest. Steht bei dir demnächst ein großes Fashion-Shooting an oder möchtest du lieber deine Hauskatze ins rechte Licht rücken? Schreib uns ein paar Zeilen über dich, deinen Blog und vielleicht kannst du schon bald deine Lieblings-Fotoausrüstung von uns testen.

Wir freuen uns auf deine Nachricht!

PS: Du hast selbst keinen Blog aber kennst jemanden, für den das Angebot interessant sein könnte? Sei doch so lieb und schick es weiter! Vielen Dank!





Mittwoch, 1. Juni 2016



Wenn es um die Wahl der Brennweite geht, haben Fotografen eine Vielzahl von Lieblingen, abhängig vor allem von Ihren Motiven, die sie ablichten. Einige Objektive sind beliebter als andere und einige Brennweiten werden als Branchenstandards angesehen; 24mm, 35mm, 50mm und 85mm Objektive sind alle sehr beliebte Festbrennweiten bei vielen Fotografen.

Anders sieht es bei dem 135mm Objektiv aus und das ist schade. Wir haben gute Gründe zusammengetragen, das Canon EF 135mm f/2L USM Objektiv auszuprobieren und dich von den Vorteilen dieser nicht ganz so standardmäßigen Brennweite überzeugen zu lassen.



Der Brennweitenbereich 
Dieses Objektiv empfiehlt sich mindestens genauso gut für Portraits wie eine 85mm Brennweite. 
Die zusätzliche Reichweite ermöglicht es dir, in einem komfortablen Abstand vom Model zu stehen. Es bietet genug Platz zwischen dir und deinem Model, um es nicht anschreien zu müssen, und so ist es eben viel weniger aufdringlich, dein Model hat genug Bewegungsspielraum, um zu Posen und sich frei und locker zu bewegen, ohne das Objektiv direkt vor der Nase zu haben. 

Festbrennweiten im Vergleich, von links nach rechts: Canon EF 50mm f/1.2 L USM, Canon EF 85mm f/1.2 L USM II, Canon EF135mm f/2 L
Die Blende  
Wie alle Festbrennweiten, ist ein 135mm ein sehr lichtstarkes Objektiv mit maximaler Blendenöffnung von f/2. Das bedeutet, dass das Objektiv selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen immer noch erstaunlich gute und scharfe Bilder mit Offenblende hinbekommt. Bei Portraitfotografen sowie Filmern ist diese Brennweite und die Blende von 2 sehr beliebt und geschätzt, da man selbst bei schwachem Licht noch viel davon einfangen kann.


Vielseitigkeit
Das erste Anwendungsgebiet, was einem bei diesem Objektiv in den Sinn kommt, ist Porträtfotografie. Es ist die häufigste Verwendung für dieses Objektiv, sowohl im Freien als auch für Studiofotografie. Doch auch für Objekt- oder Food-Fotografie eignet sich das 135mm f/2 L hervorragend, dank seiner super Bildschärfe und Farbwiedergabe:
Canon EOS 6D + Canon EF 135mm f/2 L - 1/5 Sek. f/10 ISO 500 © Isabelle Bommes
Aber es gibt so viel mehr Anwendungsbereiche für diese Brennweite. Für Sport- und Action-Aufnahmen ist dieses Objektiv mindestens ebenso gut geeignet und an einer APS-C Kamera angeschlossen hat man ein super Teleobjektiv.

Kompatibel mit Canon EF-Extender
Eine weitere tolle Eigenschaft dieses Objektivs ist, dass es mit einem Canon EF Extender kompatibel ist. Zur Veranschaulichung, wie sich das Objektiv bei Vollformat-Kameras und Kameras mit APS-C Sensoren verhält und was passiert, wenn man davor noch einen 2x-Extender anschließt, eine bebilderte Übersicht:

Canon EF 135mm f/2 L USM an Vollformat Kamera EOS 6D:
links ohne Extender, rechts mit 2x Extender

Canon EF 135mm f/2 L USM an APS-C Kamera EOS 70D:
 links ohne Extender, rechts mit 2x Extender


Das Bokeh 
Das Bokeh ist, wie bei den meisten 135mm Objektiven, wunderschön und butterweich. Gegenüber dem 85mm helfen hier die zusätzlichen Millimeter enorm, den Hintergrund schön vom Vordergrund abzusetzen. 

Größe und Gewicht
Im Gegensatz zu einem doch recht schweren und großen 70-200mm f/2.8,  ist ein 135mm viel kleiner und leichter. Es ist kompakter als ein Standard 24-70mm Zoomobjektiv und passt so leicht in jede Kameratasche. Für Straßenfotografie kann man diese Brennweite auch super einsetzen, um nötigen Abstand zum Motiv einzuhalten und unentdeckt fotografieren zu können, was mit einem Telezoom so nicht möglich wäre.

Kompakte Größe: Canon EF 70-200mm f/2.8 L IS USM II im Vergleich zum Canon EF 135mm f/2


Fazit
Wer eine lichtstarke Festbrennweite sucht die für unterschiedlichste Einsatzbereiche Anwendung findet, sollte dieses Objektiv von Canons professioneller L-Serie einmal selbst ausprobieren. 

In diesem Artikel erwähnte und benutzte Ausrüstung:


erstellt von Isabelle Bommes

Freitag, 22. April 2016




Copyright bei Fotografen - früher oder später sollte man sich damit beschäftigen, wie man seine Bilder im Internet vor unrechtmäßigem Gebrauch schützen kann. Eine einfache Methode, die in nur ein paar Minuten durchgeführt werden kann, ist, die Copyright-Informationen direkt in deiner Kamera zu hinterlegen. So wird bei jedem Bild, das mit der Kamera geschossen wird, das Copyright automatisch hinterlegt.

Auch wenn deine Kamera gestohlen werden sollte und der "neue Besitzer" Fotos mit deinem Equipment macht und diese dann veröffentlicht, stehen die Chancen höher, deine Ausrüstung wiederzuerhalten wenn deine Informationen in der Kamera gespeichert sind.


Wie funktioniert das Ganze? Wir geben dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du das bei deiner DSLR-Kameras ganz einfach in ein paar Schritten selbst machen kannst:


Copyright-Informationen bei Canon DSLR-Kameras hinterlegen

1. Stell den Kameramodus auf Manuell und öffne das Menu, dann gehe zu "Copyright Informationen" im gelb hinterlegten Menu-Bereich:


2. Hier kannst du deinen Namen und Copyright-Infos eingeben, die in den EXIF-Daten gespeichert werden sollen:


3. Gib deine Informationen ein (Autorenname und Copyright Information. Speicher deine Eingaben, indem du wieder zurück ins Menu gehst.








Copyright-Informationen bei Nikon DSLR-Kameras hinterlegen:


1. Stell den Kameramodus auf Manuell und öffne das Menu, dann gehe zu "Copyright Informationen" im gelb hinterlegten Menu-Bereich:


2. Hier kannst du den Fotografen und Urheberrechtsinhaber eingeben, der in den EXIF-Daten gespeichert werden soll:




3. Gib deine Informationen ein. Speicher deine Eingaben, indem du "Copyright-Infos hinzufügen" anwählst und bestätigst - deine Informationen sind nun hinterlegt und werden in jedem Bild abgespeichert.




Anzeigen der Copyright-Informationen

Wenn du nun ein Bild machst, werden die Copyright Einstellungen automatisch in deine Bilder übertragen. Links ist die Ansicht in Photoshop, wenn du auf "Datei -> Dateiinformationen" gehst, rechts die Ansicht bei Windows Rechnern, wenn du die Datei mit Rechtsklick auswählst und "Eigenschaften" anzeigen lässt.




Fazit: Es sind nur ein paar Schritte, um etwas für deinen Copyright-Schutz zu tun und die Speicherung deiner Daten kann dir dabei helfen, deine Bilder im Internet zu schützen und vielleicht sogar dabei, deine Kamera wiederzubekommen falls sie gestohlen werden sollte.

Nutzt du noch andere Verfahren, um deine Bilder und deine Ausrüstung zu schützen? Wenn ja - welche? Lass es uns wissen, kommentiere einfach unter diesem Post - wir freuen uns über deine Ideen!



erstellt von Isabelle Bommes

Dienstag, 5. April 2016

Grundlagen der Fotografie - Der Weißabgleich

 
Licht kann unterschiedliche Farbtemperaturen haben.

 

Sicherlich hast du schon einmal vom Weißabgleich gehört - doch was genau steckt dahinter?

Ohne Licht keine Fotografie! Da Lichtquellen variieren, schwankt auch die Farbtemperatur, die dein Bild hat. Du kannst das für deine Fotos kreativ nutzen (z.B. in der "blauen Stunde) und dort ausgleichen, wo es nicht gewünscht ist. Dabei hilft dir der Weißabgleich.

Wir wollen dir verständlich machen, wozu ein Weißabgleich (englisch White Balance, kurz WB) notwendig ist und warum du, wenn du verstanden hast, was es damit auf sich hat, bessere Bildergebnisse erzielen wirst, auch in schwierigen Lichtsituationen.

Wozu dient der Weißabgleich?

Der Weißabgleich dient in erster Linie dazu, deiner Kamera zu sagen, welchen Wert er der Farbe "weiß" in deinem Foto geben soll. Unsere Augen können, anders als die Kamera, diesen Farbausgleich direkt machen, ohne überlegen zu müssen, ob das Motiv auf das wir schauen, weiß ist oder einen Farbstich aufweist. Die vom Auge wahrgenommenen Farben werden vom Gehirn weiter verarbeitet und Farbschwankungen automatisch ausgeglichen.

Da Licht unterschiedliche Einfärbungen haben kann (z.B. sind Sonnenstrahlen gelber als das blaue erscheinende Kunstlicht im Supermarkt), müssen wir der Kamera quasi erst "beibringen" um welche Art von Licht es sich jeweils handelt, damit die richtigen Weißeinstellungen benutzt werden können.

Am einfachsten lässt sich das ganze Anhand eines Bildes zeigen, bei dem unterschiedliche Einstellungen für den Weißabgleich vorgenommen wurden. In den meisten Situationen kommt deine DSLR-Kamera wahrscheinlich schon ganz gut mit dem automatischen Weißabgleich zurecht,  jedoch gibt es auch andere Situationen, in denen ein manueller Weißabgleich bessere Ergebnisse bringt (z.B. wenn du eine Schneelandschaft fotografierst, bei dem ein Teil des Schnees von der Sonne angestrahlt wird und ein anderer Teil im Schatten liegt).

Die möglichen Voreinstellungen, die deine Kamera bietet, sind Einstellungen, die zur jeweiligen Lichtsituation passen. Im unteren Bild haben wir dir einmal zusammengestellt, wie das Bild mit den Voreinstellungen aussehen würde - dabei haben wir die WB-Einstellungen Kunstlicht, Kaltlicht, Blitz, Tageslicht, Trüb und Schatten gewählt, diese sind die gängingsten Voreinstellungen einer DSLR-Kamera (diese kannst du auch, wenn du im RAW-Format fotografierst und mit dem Photoshop-RAW Filter arbeitest, im Nachhinein ändern).

Was bedeuten die Zahlenangaben?  

Mit den Zahlenwerten wird die Farbtemperatur in Kelvin (K) angegeben, diese Zahl beschreibt, welchen Farbwert das Licht hat. Am Bild und an den unteren Beispielen kannst du genau nachsehen, welche Farbtemperatur die jeweiligen Lichtquellen haben: 



1500K - 2000 K      Kerzenlicht
2500 K - 2800 K     Glühlampen
2700 K - 3200 K     Halogenlampen
4100 K - 4500 K     direkte Sonne
5000 K - 5500 K     Morgensonne, Abendsonne
5500 K - 6500 K     Mittagssonne, blauer Himmel
6500 K - 7000 K     Sonne und bewölkter Himmel
7000 K - 7500 K     bewölkter Himmel
7500 K - 8500 K     Nebel, Dunst
9500 K - 12000 K   kurz vor Sonnenaufgang, kurz nach Sonnenuntergang (blaue Stunde)

Wenn du genug Zeit hast (oder dir Zeit nehmen möchtest, denn Probieren geht ja bekanntlich über Studieren - vor allem in der Fotografie), kannst du die Farbtemperatur in Kelvin an deiner DSLR-Kamera auch manuell einstellen (da dies von Modell zu Modell unterschiedlich ist, empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch). Dabei richtest du die Kamera auf den Punkt, den du als weiß ansiehst und drückst den Auslöser, daraus wird dann der korrekte Weißabgleich errechnet.
Wenn sich die Lichtsituation während deines Shooting nicht ändert, kann man der Kamera einen festen Wert für den Weißabgleich zuweisen (z.B. bei Produktfotografie im Studio) um den Akkuverbrauch deiner Kamera zu schonen.

Die richtige Beleuchtung für deine Studio-Fotografie 

Wenn du dir Beleuchtung  für deine Studio-Fotografie anschaffst, solltest du dir vorher natürlich Gedanken machen, welche Farbtemperatur du haben möchtest, das hängt von deinem Stil ab und ob du eher Produktfotografie oder Portaits fotografieren willst. Denn auch bei "weißen LEDs" gilt: Weiß ist nicht gleich weiß. Für weiße LEDs werden hier zum Beispiel warmweiß (ca. 2.800-3.300 K), neutralweiß (ca. 3.300-5.200 K) und tageslichtweiß (etwa 5.200-10.000 K) angegeben. 


Der Weißabgleich als Gestaltunsmittel in der Bildbearbeitung 

Wenn du den Weißabgleich kreativ nutzen möchtest, kannst du mit deinem Bildbearbeitungsprogramm den Weißabgleich für unterschiedliche Stellen deines Bildes mit Hilfe von Masken übereinander legen. Wenn du deine Fotos im RAW-Format statt in JPG schießt, kannst du den Weißabgleich auch bequem im Nachhinein festlegen. Im folgenden Beispiel wurde der Himmel nachträglich mit einer wärmeren Lichttemperatur angelegt und maskiert.



Wichtig dabei ist, dass du die Stärke deiner Ebenen je nach Bild auswählst, passe die Deckkraft der Ebenen an und wähle für die Masken einen möglichst weichen Übergang, damit es nicht zu künstlich aussieht. Nutze den Weißabgleich als Gestaltungsmittel, wenn nicht zwingend neutrale Töne benötigt werden - probier es einfach mal aus und schau mit welchem Ergebnis du zufrieden bist.

Hast du noch Fragen zum Thema Weißabgleich? Poste sie doch in die Kommentare, wir helfen gerne weiter!

Dein Team von zoomyrentals.de


erstellt von Isabelle Bommes




Montag, 21. März 2016



Was gibt es zu beachten, wenn du ein Sportevent fotografieren möchtest? So einiges! Wir haben dir hier ein paar einfache Tipps und Tricks zusammengestellt, damit du mit einer guten Bildauswahl am Ende des Tages nach Hause gehen kannst.

1. Bereite dich vor und sei früh vor Ort!

Wichtig ist erst einmal, dass du deine Ausrüstung im Vorfeld schon aufbaust. Vergiss dein Stativ nicht, such dir einen guten Platz aus - wenn du genügend Zeit mitbringst, hast du auch im Vorfeld noch die Möglichkeit, verschiedene Standorte auszuprobieren und den idealen Platz für dich zu sichern. Auch das Einstellen deiner Kamera kannst du bereits vor dem Spiel vornehmen, (z.B. den Weißabgleich, kurze Verschlusszeit, Blende für deine Bilder schon einmal einstellen), damit du anfangen kannst zu fotografieren, sobald es losgeht. Kleinere Einstellungen kannst du dann schneller korrigieren, wenn nötig.

2. Wähle kurze Belichtungszeiten!

Bei der Sportfotografie gibt es einiges zu beachten wenn ihr scharfe Bilder bekommen wollt. Am wichtigsten ist die Belichtungszeit! Alles unter einer 1/500 Sekunde ist bei den meisten Sportarten nicht zu empfehlen, die Chance auf ungewollte Bewegungsunschärfe ist hier zu hoch.

Kurze Verschlusszeiten sollten also erst einmal die Regel sein in der Sportfotografie, um das Motiv, das sich meist sehr schnell bewegt, in der Bewegung"einfrieren" zu können.



Du kannst du die Verschlusszeit manuell oder über den Modus "TV" (Canon Kameras) oder "S" (Nikon Kameras) einstellen. Falls du die Zusammenhänge von Blende, Verschlusszeit und ISO besser versehen möchtest, kannst du dir dazu unseren Blogpost zum Belichtungsdreieck ansehen.

Bei schnellen Sportarten in der Halle ist zusätzlich eine hohe ISO-Einstellung notwendig, da nur begrenzt Licht vorhanden ist. Ihr solltet dabei den ISO-Wert auf mindestens 2000 einstellen können, darunter werden die Bilder meist zu dunkel.


3. Den richtigen Moment erwischen - so gelingt's!

Auch wenn du die Belichtungszeiten jetzt sehr kurz eingestellt hast, musst du noch die Auslöseverzögerung deiner Kamera beachten, vor allem bei sehr schnellen Sportarten wie beispielsweise Eishockey, Handball oder Turmspringen. Dabei stellst du deine Kamera am besten auf die Serienbildfunktion ein, damit du sichergehen kannst, den wichtigsten Moment auch wirklich festzuhalten!



Außerdem ist es ausnahmsweise einmal ratsam, nicht im RAW-Format, sondern beste JPG-Qualität zu fotografieren, deine Kamera ist hier einfach ein Stückchen schneller, außerdem werden die meisten Bilder im Nachhinein nicht verwendet, so bist du auch beim Sichten der Bilder wesentlich schneller.


4. Verwende eine lange Brennweite - Teleobjektive sind die erste Wahl bei Sportfotografie!

Um von größerer Entfernung vernünftige Aufnahmen zu bekommen, ist natürlich nicht nur die richtige Verschlusszeit entscheidend, sondern vor allem auch die Brennweite.

Emotion und Action - das sind die beiden wichtigsten Bestandteile eines guten Sportfotos. Um das in einem Foto einfangen zu könnnen, sollte man den Bildausschnitt möglichst so wählen, dass die Emotionen und die Bewegung im Bild rüberkommen. Da man bei den meisten Sportarten eine gewisse Entfernung zum Motiv einhalten muss, empfiehlt sich die Verwendung von langen Brennweiten.

5. Probier unterschiedliche Blickwinkel aus!

Wie viel kreative Freiheit du bei der Auswahl deines Blickwinkels hast, hängt natürlich ganz von dem Sport ab, den du fotografieren willst! Nicht immer ist es einfach, verschiedene Blickwinkel zu finden, aber versuch es einfach mal!



Geh runter oder hoch, auch ein Point-of-View vom Sportler an sich (siehe mittleres Bild) ist eine spannendere Perspektive als das x-te Bild von der Seite. Bei Sportevents im Stadion oder in der Halle kann sich ein Blick in die Fanrunde lohnen - hier können wahre Emotionen eingefangen werden!

Bei Marathons, Motor- bzw. Radrennen sind Kurven "the place to be": So hältst du die Tiefe und Aktion fest, ebenso wie die gespannte Kraft einer Gruppe, die hintereinander in der Kurve einfährt.





Unsere Ausrüstungs-Empfehlungen für Sport-Fotografie

Im folgenden haben wir für dich unsere Kamera- und Objektiv- Favoriten zusammengestellt, jeweils einmal für APS-C Senosor- und Vollformat-Kameras, für Nikon und Canon:


Nikon Starter-Paket (APS-C Sensor):

Kamera: Die Nikon D7100 kann bis zu 6 Bilder pro Sekunde einfangen, dank des professionellen AF-Systems mit 51 Fokusmessfeldern (davon 15 Kreuzsensoren) ist ein schnelles Fokussieren möglich. Außerdem bestitzt sie zwei SD-Karten-Fächer, sodass du genügend Speicherplatz zur Verfügung hast.

Objektiv: Nikon 70-200mm f/2.8G AF-S VR II bietet auch bei Kleinbild gute Lichtstärke und einen Zoombrereich von 105-300mm bei Crop-Format sowie schnellen, zuverlässigen Aufofokus. Der Bildstabilisator hilft dir dabei, auch bei großer Brennweite Aufnahmen ohne Stativ zu erstellen.


Nikon Profi-Paket (Vollformat-Sensor):

Kamera: Die Nikon D750 schafft 6,5 Bilder pro Sekunde und zeichnet sich durch eine enorm schnelle AF-Leistung und einen neigbaren Monitor aus.

Objektiv: Das Nikon 80-400mm f/4.5-5.6G ED VR überzeugt durch seine Kompaktheit, hervorragende Schärfe bis in den längsten Zoombereich und sehr schnellen Autofokus - also alles was man braucht um gelungene Sportaufnahmen zu machen. Außerdem sorgt der Bildsatibilator (VR) dafür, dass verwacklungsfreie Aufnahmen auch ohne Stativ gelingen.

2x Telekonverter: Optional kannst du die Brennweite noch verlängern, indem du den 2x-Telekonverter von Nikon anschließt. Beachte jedoch, dass bei der Verwendung vom 80-400mm f/4.5-5.6G ED VR der Autofokus dann jedoch nicht funktionieren wird. Hier gibt es eine Übersicht, mit welchen Objektiven der Konverter kompatibel ist.


Montag, 22. Februar 2016

Man kann mit jedem Objektiv jedes Motiv ablichten, aber meistens gibt es einfach praktische Gründe, eine bestimmte Brennweite einer anderen vorzuziehen. Wenn es um die richtige Brennweite geht, sollte man vorher wissen, was man ablichten möchte.

Wir stellen euch die gängigsten Objektive für die verschiedenen Bereiche der Fotografie vor, am besten kann man nämlich später selbst ausprobieren, welche Objektive man einsetzen möchte, wenn man mit diesen vertraut ist.

Landschaftsfotografie

Weitwinkel-Objektive sind die erste Wahl, wenn es um Landschaftsfotografie geht. Man möchte möglichst viel der Umgebung einfangen, jedoch sollte man darauf achten, dass die Ränder nicht zu sehr verzerren, weshalb man die Finger von zu niedrigen Brennweiten lassen sollte, wie dies bei Fisheye-Objektiven der Fall wäre (diese haben von uns einen gesonderten Blogpost erhalten, den ihr euch gerne hier anschauen könnt). Zwischen 10-35mm sind hier die gängisten Weitwinkel-Objektive.

Welches Objektiv eignet sich am besten für Landschaftsfotografie?! - Wir stellen euch unsere Favoriten vor

Unsere 4 wichtigsten Tipps für die Landschaftsfotografie - egal mit welchem Equipment du arbeitest: 

1. Benutz ein stabiles Stativ! 
Am besten kannst du außerdem den Spiegelvorauslöser einstellen, um das Risiko zu vermeiden, dass beim Fotografieren der Spiegel wackelt (vor allem bei längeren Belichtungen möchte man jegliche Vibration vermeiden). Um ganz auf Nummer sicher zu gehen und Verwackelungen komplett zu vermeiden, kannst du außerdem einen Fernauslöser oder den Selbstauslöser deiner Kamera benutzen.

2. Fotografiere im RAW-Modus (wenn möglich)!
Da der Dynamikumfang vor allem bei der Farbdarstellung von Landschaften wichtig ist, um alle Tonwerte einfangen zu können, empfiehlt sich auch die Aufnahme im RAW-Modus, es werden mehr Informationen gespeichert und die spätere Bearbeitung der Farbwerte um einiges einfacher.

3. Nutze ISO 100-200!
Stell deinen ISO-Wert möglichst niedrig ein um Rauschen zu vermeiden scharfe und klare Landschaftsbilder zu erhalten.

4. Mach die Blende nicht zu weit auf! 
Stell deine Blende mindestens auf f/16. Je kleiner die Blende (umso höher der f-Wert), umso größer ist die Schärfentiefe.


Die Auswahl des richtigen Weitinkel-Objektivs für deine Landschaftsfotografie richtet sich natürlich auch danach, ob du eine Vollformat-Kamera oder eine Kamera mit APS-C Sensor nutzt und ob du lieber mit einem Zoomobjektiv oder einer Festbrennweite arbeitest.

Wir haben für dich einmal unsere Favoriten von  Canon und Nikon, sowohl für Vollformat als auch APS-C Sensor aufgelistet.


Wir empfehlen für Canon Vollformat-Kameras:

Zoomobjektiv Canon EF 16-35mm f/2.8mm L USM II
Das leistungsstarke Superweitwinkel-Zoomobjektiv überzeugt durch exzellente Leistung. Die große, konstante Blendenöffnung von 1:2,8 über den gesamten Zoombereich ist ideal für die professionelle Fotografie, gerade auch bei schwachen Lichtverhältnissen in der Dämmerung oder Nacht.


Canon EF 16-35mm f/2.8 L II USM














Das EF 24mm f/1.4L II ermöglicht dank der hohen Lichtstärke von 1:1,4 auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine exzellente Abbildungsqualität. Ideal für attraktiven Unschärfeeffekt im Hintergrundbereich: die kreisrunde Blende und geringe Schärfentiefe bei Offenblende. Die universell einsetzbare 24 mm Brennweite sorgt für ausgewogene Weitwinkelaufnahmen und ist daher besonders für Landschaftsfotografen interessant.


Bei Landschaftsfotografie möchte man meist einen Panorama-Blick erhalten, weshalb sich Weitwinkel-Objektive am besten eignen.

Wir empfehlen für Nikon Vollformat-Kameras:

Zoomobjektiv Nikon 14-24mm f/2.8mm AF-S ED
Dieses Ultraweitwinkelobjektiv wird von vielen, als das beste Weitwinkelobjektiv gesehen, das jemals von irgendeinem Hersteller produziert wurde. Wenn Sie einen Vollformatsensor einsetzen und einen Weitwinkel benötigen, ist das Ihr Objektiv. Es ist messerscharf auch am Rand, verfügt über einen leisen und schnellen Autofokus, und weist jedes Akronym an Nikonbezeichnungen auf, unter anderem ED-Glas-Linsen gegen chromatische Aberrationen, AF-S Silent-Wave-Motor Scharfstellung, Nanokristallvergütung und es ist ein G-type Objektiv, hat also keinen Blendenring.















Festbrennweite Nikon 24 mm f/1.4G ED AF-S 
Dieses Objektiv ist ein Präzisionsglas mit einem natürlichen weiten Bildwinkel und enthält alle Komponente, die von Nikon für klare und verzerrungsfreie Bilder entwickelt wurden. Es sorgt für scharfe und dynamische Bilder  und chromatische wie auch andere Aberrationen werden auf ein Minimum reduzieren. Und das auch bei Offenblende von f/1.4! 
Auch für Landschaftsfotografen, die keine Vollformat-Kamera besitzen, gibt es sehr gute Ojektiv-Alternativen, die für Kameras mit APS-C Sensor gebaut sind.



Wir empfehlen für Kameras mit APS-C Sensor:


Zoomobjektiv Canon EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM 
Dieses kleine, leichte Zoom-Objektiv deckt den Ultraweitwinkelbereich komplett ab. Es bietet ausgezeichnete optische Eigenschaften und durchdachtes Design. Drei asphärische Linsen und eine Super-UD Linse gewährleisten eine hervorragende Bildqualität. Der schnelle Autofokus USM funktioniert schnell, leise und präzise. Schließlich können Sie durch die sehr geringe Naheinstellgrenze extrem nah an Ihr Objekt rankommen um den Größenunterschied zwischen dem Nahobjekt und dem Hintergrund beliebig zu verstärken.






Zoomobjektiv Nikon 12-24mm f/4G AF-S DX IF-ED
Die Hauptmerkmale sind der Weitwinkel Zoom, ED-Glas zur Minimierung chromatischer Aberrationen und Nikon's eingebauter SWM (Silent-Wave-Motor). Dieses Glas ist auf professionelle Fotografen und fortgeschrittene Amateure ausgerichtet, die nach Vorteilen hochwertiger optischer Leistung im Ultraweitwinkel-Fokusbereich streben. Das G-type Nikkor Objektiv wurde ohne Blendenring konstruiert, und bietet eine einfache, quasi fehlerfreie Funktionsweise, da die Blende nicht aufs Minimum gesetzt werden muss.

Zoomobjektiv Tokina 11-16mm f/2.8mm AT-X Pro DX II für Canon
bzw. Tokina 11-16mm f/2.8mm AT-X Pro DX II für Nikon
Dieses Objektiv kann man mit Sicherheit als eines der beliebtesten Weitwinkelobjektive, das nicht von Canon oder Nikon stammt, nennen. Es präsentiert eine exzellente Schärfe und liefert eine kontrastreiche Abbildung mit sehr guter Reduzierung von chromatischen Aberrationen. Die F/2.8 Blende kann sich unter geringen Lichtverhältnissen als sehr nützlich erweisen.













Fazit: Für die klassische Landschaftsfotografie gilt: Weitwinkel-Objektive sind die erste Wahl, um die Umgebung bis zum Rand darstellen zu können. 

Dabei ist es wichtig, sich zu fragen, welche Kriterien dein Lieblingsobjektiv erfüllen soll:
  • Brauche ich ein Objektiv für Vollformat- oder APS-C-Sensor? 
  • Will ich in der Dämmerung oder in der Nacht fotografieren? 
  • Bevorzuge ich eine Festbrennweite oder ein Zoomobjektiv? 
Welches ist dein Lieblingsobjektiv, wenn es um die Landschaftsfotografie geht?
Wir freuen uns auf deine Kommentare, Anmerkungen und Tipps!
Teil doch dein schönstes Landschaftsbild mit uns hier in den Kommentaren, wir freuen uns drauf (gerne auch mit Link zu deiner Seite)!



erstellt von Isabelle Bommes

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